Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft

Kressengartenstraße 2, 90402 Nürnberg, Telefon: +49 (0)911 241 562 | Fax: +49 (0) 911 241 563, E-Mail , Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 14:00 – 18:00 Uhr, Samstag und Sonntag: 13:00 – 18:00 Uhr
Aktuelle Ausstellungen: Veit Laurent Kurz – Metaphors and Mutations / Hélène Fauquet – Interiors, 27. Juni – 20. Oktober 2019 / Wegen Veranstaltungen am 9./10. Oktober 2019 geschlossen
Tomasz Skibicki
Ohne Titel (all along I had the feeling these images would bring me something unpleasant...), 2016

Aluminium, Plastik, Polyester, 55 x 40 cm, Unikat
SOLD OUT

800 EUR

Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Tech­nisierung und Digitalität befasst sich Tomasz Skibicki (*1991, Nürn­berg; lebt in Nürnberg) in seinen Installationen und Performances häufig mit dem (eigenen) Körper und den Grenzen seiner Be­lastbarkeit. Als Organis­mus, der Umwelteinflüsse direkt aufnimmt und sich permanent an die umgebende Welt anpasst, rücken in dieser Beschäf­tigung die Selbstoptimierung durch Training oder spirituelle Erbauung in den Mittelpunkt. In Skibickis skulp­turalen Anordnungen treffen robuste Metallstrukturen auf Abformungen aus Gips und Ton sowie technische Versatzstücke, die Spuren physischer oder chemischer Korrosion aufwei­sen und häufig mit Videosequenzen kombiniert werden.

Für die Jahresgaben-Ausstellung hat Tomasz Skibicki, der in diesem Jahr sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg abgeschlossen hat, eine neue Arbeit entwickelt, die auf einer Untersu­chung des Geländes rund um den Milchhof basiert, wie es bereits Thema einer Performance von Pavillon 27 (Klasse Michael Stevenson) im Jahr 2015 war. Mit der Foto­grafie eines Autos vor der Niederlassung von Mercedes-Benz neben dem Kunstverein, greift Tomasz Skibicki auf die ästhetischen Strategien der Werbe- und Produktfotografie zurück, deren Perfek­tion in der Aufnahme durch das fehlende Vorderrad am Wagen gebrochen wird. Aufge­näht auf matt reflek­tierenden Stoff, hat Skibicki das Bild zwischen einer Alu­miniumschiene und einer Zeltstange entlang der Wand aufgespannt. Mit dem Rückgriff auf Materialien aus dem Bereich des Campings werden Aspekte der Mobilität fokussiert, wobei die verwendeten Makrammee­knoten auf die formalen Aneignungen von kulturellen Symbolen und Tech­niken hinweisen.

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