Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft

Kressengartenstraße 2, 90402 Nürnberg, Telefon: +49 (0)911 241 562 | Fax: +49 (0) 911 241 563, E-Mail , Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 14:00 – 18:00 Uhr, Samstag und Sonntag: 13:00 – 18:00 Uhr
Aktuelle Ausstellungen: Veit Laurent Kurz – Metaphors and Mutations / Hélène Fauquet – Interiors, 27. Juni – 20. Oktober 2019 / Wegen Veranstaltungen am 9./10. Oktober 2019 geschlossen
Christodoulos Panayiotou
Untitled, 2014

Inkjet-Print, gerahmt, 24 x 16 cm, Edition 1/5 (+ 2AP)
3000 EUR

SOLD OUT

Christodoulos Panayiotou (*1978, Limassol, Zypern; lebt in Limassol und Paris) untersucht in seinen Werken die Veränderlichkeit von ökonomischen und symbolischen Werten und welchen Einfluss diese auf kulturelle Traditionen und Identitäten haben. Auf historische Herstellungsverfahren von Kulturgütern zurückgreifend, befragt er die Entwicklungen der globalisierten Produktionsbedingungen und die damit verbundenen sozialen Wertvorstellungen. Dabei aktiviert er persönliche und kulturhistorisch bedeutsame Materialien und Objekte, in dem er sie in Kunstwerke transformiert und ihrer ursprünglichen Funktion damit weitere Erzählungen hinzufügt.

Ausgehend von einer Zusammenarbeit mit Philip Wiegard im Ausstellungsraum Spring Workshop in Hongkong im Jahr 2014, die ebenfalls ein Ausgangspunkt für ihre gemeinsame Ausstellung »Nine to Five« im Frühjahr 2016 im Kunstverein Nürnberg war, hat uns Christodoulos Panayiotou eine Fotografie aus seiner umfassenden Serie von Blumenarrangements anvertraut. Diese Reihe entstand ausgehend von einer Recherchereise des Künstlers, die ihn in die zahlreichen Kunstblumen-Manufakturen rund um die chinesische Stadt Guangzhou führte. Als Käufer wählte er dort aus den Produkten, die vor allem für den nordamerikanischen Markt bestimmt sind, Exemplare aus, die er für seine Fotografien zusammen mit echten Blumen kombinierte. Mit der medialen Überlagerung von Realität und Plagiat fokussiert der Künstler die Leerstelle zwischen Natur und deren Überführung in eine Massenware. Des Weiteren fokussiert er vor dem Hintergrund des Mediums der Fotografie auch die Wertsteigerung von individueller Kunstfertigkeit und ihrer technischen Vervielfältigung.

×

Der Newsletter kommt bald!