Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft

Kressengartenstraße 2, 90402 Nürnberg, Telefon: +49 (0)911 241 562 | Fax: +49 (0) 911 241 563, E-Mail , Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag: 14:00 – 18:00 Uhr
Julia Voss: „… nicht ein einziger der deutschen modernen Maler Jude war.“ Werner Haftmann und die erste documenta 1955
09. November 2022, 19:00 Uhr

Beiträge zur Institutionsgeschichte
Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Forschungs- und Ausstellungsprojektes

Der Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft im Nationalsozialismus ff.

Das in der Überschrift angeführte Zitat stammt aus einem der erfolgreichsten kunsthistorischen Bücher der Nachkriegszeit: Werner Haftmanns „Malerei im 20. Jahrhundert“, erschienen 1954. Haftmann wurde zu einem der Gründungsväter der documenta und prägte mit seiner Kunstgeschichtsschreibung die deutsche Erinnerungspolitik. Dabei blendete er die eigene NS-Vergangenheit aus. Sein Schweigen hatte Folgen – für die documenta in Kassel und darüber hinaus.

Die Veranstaltung wird in den Räumlichkeiten des Kunstvereins stattfinden. Sollte ein Besuch nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit den Vortrag im Livestream via Zoom zu verfolgen.

Zoom-Meeting beitreten:
https://us06web.zoom.us/j/87359028707?pwd=YUpUTllJcU1ta0VWU2ErRTdMdld3dz09

Meeting-ID: 873 5902 8707
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