Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft

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Mariko Tsunoka
o. T., 2016

Öl, Acryl, Tusche auf Leinwand, 24 x 18 cm, Unikat
550 EUR

SOLD OUT

Mariko Tsunoka (*1985, Nagoya, Japan; lebt in Nürnberg) arbei­tet mit den Mitteln der Malerei an verschie­denen visuellen und räumlichen Dynamiken im und am Bild. Es ist eine andauernde Su­che, welche abstrakten Formen sich zu einer unvollendeten und beweglich bleibenden Figuration auf der Bildfläche ausbilden können. Dabei greift Tsunoka genauso auf die Traditionen der japanischen Kunst wie auf die westliche Abstrak­tion zurück. In ihren Werken vermi­schen sich die Grenzen zwischen abstrakten und figurativen Motiven, wobei vor allem das Festhalten von fiktiven Landschaften zwischen Transparenz und Opazität ein zentra­ler Ausgangspunkt ist.

Seit geraumer Zeit beschäftigt sich die Künstlerin mit analytischeren Bildräumen, die sich über mehrere Werke entfalten, Formen auf den verschiedenen Bildflächen verbinden und weite Projektionsräume hervor­rufen. Wie in den beiden Jahresga­ben-Bildern, die uns Mariko Tsunoka zur Verfügung gestellt hat, schweben die Formen, Linien und verflüssigten Flächen in einem sphärisch figurierten Bildraum, der unser Sehen heraus­fordert. Es ist eine Untersuchung, wie uns die Bewegungen von Nähe und Distanz auf der Bildfläche irritieren können und wie sich erinnerte Vorstellungen und bereits gesehene Motive wie Nachbilder auf die gemalten For­mationen übertragen. Die visuelle und formale Freiheit in den Bildern verortet sie ebenfalls in die Zukunft, in noch nicht Gesehenes und Erlebtes. Als abstrak­te Landschaftsbilder verweisen sie auf unsere persönlichen Geschichten und Vorstellungen zurück, sodass das Auge des Betrachters vor den Werken stets mit seiner eigenen, verinnerlich­ten Wahrnehmung konfrontiert wird.

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